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Geschichte

Aufgrund der politischen Gegebenheiten wurde von der IG Farbenindustrie AG im Jahr 1938 die „Chemischen Werke Hüls GmbH“ in Marl als neue Produktionsstätte gegründet.

Die Führungskräfte, bis hinab zur Meisterebene wurden aus dem Personal von Werken der IG Farbenindustrie abgestellt. Der größte Teil kam von der BASF Ludwigshafen (von da Unne!) und der kleinere Teil von Bayer Leverkusen (aus dem Rheinland bzw. aus dem Jecke Kölle).

Am 29. August 1940 wurde der 1. Bunaballen ausgeliefert.

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Da die dienstverpflichteten Mitarbeiter Ihre Familien nachholten und die Werkssiedlungen errichtet wurden, mußte auch an die Freizeitgestaltung gedacht werden.

Die von “da Unne” (Pfälzer) gründeten 1938 einen Männerchor „Werks-Chor Hüls“ und später zusätzlich einen Kinderchor „Die Bunaspatzen“. Nach alter Tradition bauten die Hülsmitarbeiter ein so genanntes Feierabendhaus (genannt: “Die Seppelkirche”) in Werksnähe, bestehend aus Versammlungsräumen, großer Saal, kleiner Saal, Bier & Weinkeller und Kegelbahnen.

Die Rheinländer gründeten 1950 einen Heimatverein mit dem Namen „HV Colonia“ zur Pflege des Rheinischen Brauchtums.

Am 1. Mai 1950 gründeten 25 Mitarbeiter der damaligen Chemischen Werke Hüls im “Glück Auf”- Hotel Berns den Heimatverein Colonia in Marl / Westfalen. Die Gründungsmitglieder waren kriegsdienstverpflichtete Mitarbeiter des Chemie Konzerns Bayer aus Leverkusen, die durch ihre Wirkungsstätte CWH zwar ein neues Domizil fanden, ihr Heimatbewusstsein aber, als in Köln und  um Köln “Geborene”, in der großen Werksfamilie (1950 noch fast 15000 Mitarbeiter) zum Ausdruck bringen wollten.

Am 1. Mai 1950 gründeten 26 Mitarbeiter der damaligen Chemischen Werke Hüls im “Glück Auf”- Hotel Berns den Heimatverein Colonia in Marl / Westfalen. Die Gründungsmitglieder waren kriegsdienstverpflichtete Mitarbeiter des Chemie Konzerns Bayer aus Leverkusen, die durch ihre Wirkungsstätte CWH zwar ein neues Domizil fanden, ihr Heimatbewusstsein aber, als in Köln und  um Köln “Geborene”, in der großen Werksfamilie (1950 noch fast 15000 Mitarbeiter) zum Ausdruck bringen wollten.

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Chemische Werke Hüls

Darum konnten in den ersten Jahren nach Vereinssatzung auch nur Diejenigen Mitglied bei Colonia werden, die von ihrem Geburtsort aus den Kölner Dom sahen.

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Bedingt durch die Personalstruktur waren überwiegend Meister & Laboranten Gründungsmitglieder.

Der Erste Vorsitzende & Präsident in einer Person war Hans Jäger 1950 bis 1954. (siehe auch Gründungsmitglieder HVC und weiter Vorstände)

Seit der Gründung wuchs die Mitgliederzahl in den späteren Monaten auf 46 Mitglieder an. Ein Elferrat etablierte sich und am 6. Januar 1951 fand in der Hülser Stadtschänke die erste Karnevalssitzung des Heimatvereins Colonia unter dem Präsidenten Hans Jäger statt.

Die Zielsetzung des Vereins bestand darin, kölnisch-rheinischen Brauchtum in Marl zu praktizieren. Dazu gehörte in erster Linie natürlich der Karneval und auch die rheinischen Abende. Dieses Konzept bewährte sich bis heute. Alle weiteren Aktivitäten laufen noch heute nach geprägtem Kölner Vorbild ab.

Außerhalb  des Karnevals startete man in der “Karnevalistischen Sauregurkenzeit” die Botteramstour (eine Fahrradtour mit Kind und Kegel ins Grüne), wobei an geeigneter Stelle “Picknick” abgehalten wurde. Diese Fahrradtour findet auch heute noch in jedem Sommer statt.

In der heutiger Zeit darf allerdings jeder Mitglied werden, der Willens ist, den rheinischen Brauchtum zu pflegen und weiter zu tragen. Dabei ist es egal, ob man  männlich oder weiblich ist (früher durften nur männliche  Wesen dem Verein beitreten, weibliche waren aber immer gern gesehene Gäste).

So  wuchs die Mitgliederzahl  bis heute auf über 200 Mitglieder an. Das jüngste Mitglied wurde am 11.11.2016 geboren und natürlich sofort von seinem Opa angemeldet. 

2011 wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen und trägt seitdem den Namen

   Heimatverein Colonia e. V.

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heutige EVONIK INdustries

Verein zur Pflege des rheinischen Brauchtums
– seit 1950 –

Werkverbundener Verein der EVONIK INDUSTRIES

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